Compiler/Interpreter (I-225)


Qualifikationsziele (Lernziele, Kompetenzen):

Die Studierenden lernen grundlegende Konzepte formaler Sprachen kennen. Sie lernen Verfahren der theoretischen Informatik im praktischen Compilerbau anzuwenden. Sie werden in die Lage versetzt, unterschiedliche Verfahren zur Verarbeitung formaler Sprachen praxisnah anzuwenden.

Lehrkonzept:

Nach einfhrenden Betrachtungen zu Begriffen und Grundlagen zu formalen Sprachen werden verschiedene Verfahren zur lexikalen und syntaktischen Analyse kontextfreier Sprachen vorgestellt. Die vorgestellten Verfahren werden in Form implementierter Lsungen betrachtet. Im Praktikum wird ein Interpreter nach dem Verfahren des rekursiven Abstiegs und ein graphengesteuerter Einpasscompiler, der ausführbaren Zwischencode erzeugt, implementiert.
Vorlesung
Praktikum
Die Lehrveranstaltung wird in einer schriftlichen Prüfung (100 min) im Prüfungszeitraum bewertet.

Lehrinhalte (vermittelte Konzepte):


- Grundlagen formaler Sprachen
- Lexer auf der Basis von Automaten
- Lexer auf der Basis von Lexergeneratoren (Lex, JLex)
- Parser auf der Basis von Graphen
- Tabellengesteuerte Verfahren
- Verfahren des rekursivern Abstiegs
- Parser auf der Basis von Parsergeneratoren (Yacc, JCup)
- Zwischencode (Entwurf, Generierung)
- Virtuelle Maschine, Zwischencodeinterpreter

Literatur/multimediale Lehr- u. Lernprogramme:

N. Wirth, Compilerbau, Teubner Verlag Stuttagrt
Aho, Sethi, Ullman, Compilerba, Addison-Wesley
H. Kopp, Compilerbau, Hanser Verlag Mnchen Wien