refkap  Home refkap  fbs refkap  Kommandoliste refkap  Onlinehilfen refkap  bsinfos refkap  Linux refkap  fsys refkap  fAdmin refkap  Internet   refkap  Index Links
                refkap  BS (1) refkap  BS (2) refkap  BS (3) refkap  SYS refkap  WO     refkap  Index Literatur

Glossar


[ - . - 7 - a - b - c - d - e - f - g - h - i - j - k - l - m - n - o - p - q - r - s - t - u - v - w - x - y - z ]

.:
.htaccess Standardname einer Konfigurationsdatei, die den Zugriff auf Webservern kontrolliert,
( siehe in Schutzmechanismen und Mehr zur .htaccess, in Apache Webserver )
7:
7z 7z ist ein Format zur komprimierten Archivierung von Dateien, das im Vergleich zu anderen Formaten eine sehr hohe Datenkompressionsrate aufweist. Daneben zeichnet sich 7z durch eine offene Architektur, die Unterstützung von sehr großen Datenmengen und die Unterstützung von Unicode sowie Verschlüsselung nach dem AES-256-Standard aus. Durch die zugrundeliegende Architektur kann das 7z-Format problemlos um weitere Datenkompressionsmethoden erweitert werden.
( siehe in )
a:
AAC Advanced Audio Coding, ist ein von der MPEG, "Moving Picture Experts Group" (Dolby, Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen in Erlangen, AT&T, Nokia, Sony), entwickeltes Audiokompressionsverfahren, das als Weiterentwicklung des MPEG-2-Standards spezifiziert wurde.
( siehe in Audioformate )
Access Point Ein Wireless Access Point ist ein elektronisches Gerät, das als Schnittstelle zwischen einem Funknetz (WLAN) und einem kabelgebundenen Rechnernetz fungiert. Endgeräte stellen per Wireless Adapter eine Funkverbindung zum Wireless Access Point her, der wiederum über ein Kabel mit einem fest installierten Kommunikationsnetz verbunden ist.
( siehe in Die Nutzung von HTWLAN )
Account Eine Account bezeichnet einen Zugang zu einem IT-System. Üblicherweise muss man sich vor dem Zugriff mit einem Loginkennzeichen und einem Passwort authentifizieren.
( siehe im Linux-Skript )
ACL Die Access Control List, deutsch Zugangskontrollliste, wird von Betriebssystemen und Anwendungen verwendet, um zu kontrollieren, welcher Benutzer auf welche Dienste und Dateien (Dateien, Netzwerkdienste) Zugriff hat. Im Unterschied zu den regulären Zugriffsrechten sind ACLs feiner einstellbar. So können z. B. für eine Datei für mehrere Benutzer und Gruppen unterschiedliche Rechte vergeben werden, während reguläre Zugriffsrechte nur die Definition von einem Benutzer und einer Gruppe zulassen.
( siehe in Zusammenstellung: Zugriffsberechtigung )
ACPI Das Advanced Configuration and Power Interface ist ein offener Industriestandard für Energieverwaltung in Desktop-Computern, Notebooks und Servern. Er wird federführend von den Firmen Hewlett-Packard, Intel, Microsoft, Phoenix und Toshiba entwickelt und stellt Schnittstellen zur Hardwareerkennung, Gerätekonfiguration und zum Energiemanagement zur Verfügung. Die Kontrolle über das Energiemanagement liegt dabei anders als beim älteren APM-Standard komplett beim Betriebssystem, das einen besseren Überblick über den momentanen Leistungsbedarf und die Sparmöglichkeiten in einem Rechner hat, als das hardwareorientierte BIOS. Mit ACPI ist das BIOS des Rechners nur noch für die Details der Kommunikation mit der Hardware verantwortlich, die Kontrolle liegt aber beim Betriebssystem. Gegenüber APM werden weiter gehende Möglichkeiten zum Energiesparen angeboten.
( siehe in SUSE Linux-Dokumentation/ACPI )
Ada Ada ist eine strukturierte Programmiersprache mit statischer Typenbindung. Sie wurde von Jean Ichbiah von der Firma Honeywell Bull in den 1970ern entworfen.
Ada wurde anfänglich stark vom US-Verteidigungsministerium gefördert und unterstützt. Es war die erste standardisierte Hochsprache.
( siehe in call by copy/restore )
Add-On Ein Add-On (deutsch etwa „Erweiterungspack“) ist ein optionales Modul, welches bestehende Hard- oder Software ergänzt oder erweitert. Ein Plugin wird dagegen in eine bestehende Software integriert und stellt ein eigenständiges Programm dar.
ADS Active Directory Service, der Verzeichnisdienst von Microsoft.
( siehe in LDAP )
AES Advanced Encryption Standard, ein symmetrisches Kryptosystem, Nachfolger von DES. Nach seinen Entwicklern Joan Daemen und Vincent Rijmen wird er auch Rijndael-Algorithmus genannt (gesprochen wie dt. „Rheindahl“).
( siehe in Symmetrische Verfahren (AES))
AFS Andrew File System, ist ein verteiltes Dateisystem. Im Jahr 2000 hat IBM den Code als Open Source freigegeben.
Das AFS ist für eine sehr große Zahl von Workstations (mehr als 10.000) ausgelegt und ermöglicht einen transparenten Datenzugriff. Dabei soll es unerheblich sein, von welchem Rechner auf eine Datei zugegriffen wird. Der Dateizugriff ist dabei im Upload/Download-Verfahren über Sessions realisiert.
( siehe in AFS )
AIFF Das Audio Interchange File Format ist ein Dateiformat (Containerformat) zum Speichern von LPCM-Audiodaten. Es wurde von der Firma Apple entwickelt und wird als Standard-Audioformat auf dem Macintosh eingesetzt. AIFF basiert auf der Struktur des von Electronic Arts entwickelten universellen Formats IFF.
( siehe in Audioformate )
AIX Advanced Interactive eXecutive ist die proprietäre Version des UNIX-Betriebssystems der Firma IBM.
Die erste Version von AIX erschien im Jahre 1986. AIX wurde früher unter anderem für IBM PS/2, IBM RT, IBM RS/6000, IBM PC Power Series, Motorola PowerStack sowie Apple Network Server angeboten. Aktuelle AIX-Versionen unterstützen nur noch POWER- und PowerPC-basierte Hardware von IBM (PSeries bzw. RS/6000) und Bull (Escala).
( siehe Informationen zu AIX )
aktives
Warten
Aktives Warten oder Busy Waiting ist eine Programmiertechnik um einen Prozess (bzw. einen Thread) auf das Eintreten einer Bedingung warten zu lassen. Dabei läuft der Prozess so lange „im Kreis“, bis die Bedingung erfüllt ist.
Das hat den großen Nachteil, dass der Prozess die Rechenleistung des Systems damit beansprucht, immer wieder die Bedingung zu Prüfen, und damit andere Prozesse ausbremst. Das ist vor allem auch deshalb nachteilig, weil es gerade die anderen Prozesse sind, die dafür sorgen müssen, dass die Bedingung erfüllt wird.
( siehe Allgemeine Verfahren zur Synchronisation )
Alice und
Bob
Alice und Bob sind Synonyme für Sender und Empfänger einer Nachricht. Sie werden verwendet, um Erklärungen auf den Gebieten der Kryptographie und Physik zu vereinfachen. Sie stellen also eine metasyntaktische Variable dar und werden verwendet, da Beschreibungen mit „Person A möchte Person B eine Nachricht zukommen lassen“ schnell unübersichtlich werden.
Mallory (von engl. malicious) ist meist das Synonym für einen aktive Angreifer.
AltaVista Zum Ende des Jahres 1995 wurde vom Forschungslabor der Digital Equipment Corporation (DEC) eine der ersten Suchmaschinen vorgestellt, mit der man eine Volltextrecherche nach relevanten Seiten im Internet durchführen konnte. Aus diesem Forschungsthema entstand die Suchmaschine AltaVista.
Mit der Übernahme von DEC durch Compaq wurde aus AltaVista ein eigenständiges Unternehmen, das eine Zeit lang versuchte, AltaVista als Web-Portal zu profilieren. Inzwischen spezialisiert man sich dort wieder auf das Suchen. Der Umfang der erfassten Websites ist allerdings heute wesentlich geringer als der von Google.
( siehe Beispiele für Informationsdienste im Internet )
AMD64 AMDs AMD64-Mikroarchitektur für die K8-CPUs ist AMDs Einstieg in den 64-Bit-Mikroprozessor-Markt. Früher war sie auch bekannt als x86-64. Intel verwendet die neuen 64-Bit-Befehle dagegen unter dem Namen Intel 64 in seinen neueren x86-basierten Prozessoren.
Anders als die von Intel von Grund auf neuentwickelte 64-Bit-Architektur IA-64, die mit der heute in PCs meistverwendeten IA-32-Architektur nur wenig gemeinsam hat, wählte AMD einen weit weniger radikalen Ansatz: Der Chip ist ein vollwertiger 32-Bit-Prozessor, dessen Register im 64-Bit-Modus verbreitert werden. Er ist dadurch uneingeschränkt zu heutiger 32-Bit- und sogar alter 16-Bit-Software abwärtskompatibel.
( siehe 64 Bit Technologie, Studentischer Vortrag )
Apache ein HTTP (Web) Server der Apache Software Foundation,
( siehe in Der Apache Webserver )
API Ein Application Programming Interface (Schnittstelle zur Anwendungsprogrammierung) ist eine Schnittstelle, die von einem Softwaresystem anderen Programmen zur Anbindung an das System zur Verfügung gestellt wird (source code interface).
( siehe etwa in Sockets - Einführung )
APM Advanced Power Management ist ein Standard für Energiesparmethoden für PCs, entwickelt von Intel und Microsoft in den frühen 1990er Jahren. Heute unterstützt ihn praktisch jeder moderne PC (allen voran Notebooks, die besonders auf geringen Energieverbrauch angewiesen sind). Das neuere ACPI, welches ebenfalls Energiesparmethoden definiert, hat es aber fast schon verdrängt.
APM spezifiziert verschiedene Aktivitätsmodi. Je höher der Modus, desto mehr Bestandteile des PCs werden in einen Energiesparmodus geschaltet, wodurch mehr Energie gespart wird aber auch die sogenannte "Aufwachzeit" verlängert wird. Häufig werden weitere Energiesparstandards daran gekoppelt (z.B. DPMS für Bildschirme und ATA für Festplatten), dies ist jedoch nicht Teil des eigentlichen Standards.
( siehe in SUSE Linux-Dokumentation/APM )
Applet Der Begriff Applet bedeutet soviel wie „kleine Applikation“. Verstanden wird darunter meist ein Java-Applet, ein kleines Computerprogramm, das in einem Web-Browser läuft und in der Programmiersprache Java geschrieben ist.
Verwendung findet der Begriff auch im Bereich der grafischen Benutzeroberflächen, wie etwa unter GNOME oder KDE. Hier bezeichnet er dynamisch hinzufügbare und entfernbare Dienstprogramme für die Taskleiste.
( siehe in )
APT APT (Advanced Packaging Tool) ist ein Paketmanager, der im Bereich des Betriebssystems Debian entstanden ist. Mittels APT ist es sehr einfach, Programmpakete zu suchen, zu installieren oder auch das ganze System komplett auf den neuesten Stand zu bringen.
Obwohl ursprünglich für .deb-Programmpakete geschrieben, wurde APT später auch auf RPM-Systeme portiert.
( siehe in Softwareinstallation )
ARP Address Resolution Protocol, Zuordnung von Internetadressen zu Hardwareadressen (MAC-Adresse) (rfc826)
ASCII ASCII (American Standard Code for Information Interchange) wird in der Regel [æski] ausgesprochen und ist eine Zeichenkodierung. Die Zeichen umfassen das lateinische Alphabet in Groß- und Kleinschreibung, Ziffern, einige Satzzeichen und Steuerzeichen. Der Zeichensatz entspricht weitgehend der Tastatur einer Schreibmaschine für die englische Sprache.
In den Anfängen des Computerzeitalters entwickelte sich ASCII zum Standard-Code für Schriftzeichen ASCII-Tabelle). Zum heutigen Standard-Code entwickelt sich immer mehr UTF-8
( siehe in Zeichenkodierung )
ASF Die Apache Software Foundation ist eine ehrenamtlich arbeitende Organisation zur Förderung der Apache-Softwareprojekte, zu denen unter anderem auch der Apache-Webserver gehört. Die ASF entstand im Juni 1999 aus der Apache Group und wurde in Delaware (USA) gegründet.
( siehe in Der Apache Webserver )
ASP Active Server Pages ist eine von Microsoft entwickelte SSI-Nachfolgetechnologie, die mit Einsatz einer Skriptsprache wie VBScript, Perl oder JScript serverseitig Webseiten erzeugt. ASP wurde ursprünglich nur vom Webserver Internet Information Services (IIS) interpretiert. Mittlerweile gibt es auch verschiedene Portierungen für den Apache Webserver. ASP wurde im Jahr 1996 veröffentlicht.
ASP wird von Microsoft nicht mehr weiterentwickelt. Die Nachfolgetechnologie ASP.NET hat ASP mit dem Erscheinen des .NET Framework im Jahr 2002 abgelöst.
Assembler Eine Assemblersprache (als Synonym auch kurz Assembler) ist eine spezielle Programmiersprache, welche die Maschinensprache einer spezifischen Prozessorarchitektur in einer für den Menschen lesbaren Form repräsentiert. Jede Computerarchitektur hat folglich ihre eigene Assemblersprache.
Ein Programm in Assemblersprache wird auch als Assemblercode bezeichnet. Es wird durch einen speziellen Compiler, ebenfalls Assembler genannt, in direkt ausführbare Maschinensprache (auch Maschinencode) umgewandelt.
( siehe in Einführung in Sprachen zur Systemverwaltung )
ATA ATA/ATAPI (Advanced Technology Attachment with Packet Interface) ist eine Schnittstelle zwischen Massenspeicher und Computer. ATA/ATAPI wird beispielsweise in Personalcomputern verwendet, um Festplatten sowie Laufwerke für CD-ROM und DVD anzuschließen.
Bestimmte Versionen von ATA/ATAPI werden oft auch Fast ATA, Ultra ATA, IDE (Integrated Disc Electronics oder Integrated Drive Electronics oder Integrated Device Electronics) und EIDE (Enhanced IDE) genannt. Neu werden auch die Bezeichnungen P-ATA (Parallel ATA) verwendet, um ATA/ATAPI deutlich vom als Nachfolger entwickelten Industriestandard Serial ATA (SATA) abzugrenzen.
( siehe in Update auf SuSE 9.1 )
Auszeichnungs
sprache
Eine Auszeichnungssprache (Markup Language) dient zur Beschreibung der Daten und teilweise des Verfahrens, das zur Bearbeitung dieser Daten nötig ist. Ursprünglich dienten die Auszeichnungen im Text als Anweisungen für die Setzer im Drucksatz.
Bei einer Auszeichnungssprache werden die Eigenschaften, Zugehörigkeiten und Verfahren von bestimmten Wörtern, Sätzen und Abschnitten (Elementen) eines Textes oder einer Datenmenge beschrieben bzw. zugeteilt, meist indem sie mit Tags markiert werden.
( ein Beispiel ist HTML )
Authentifizierung Die Authentifizierung (auch Authentifikation, engl. authentication) bezeichnet den Vorgang, die Identität einer Person oder eines Programms an Hand eines bestimmten Merkmals zu überprüfen. Dies kann zum Beispiel mit einem Fingerabdruck, einem Passwort oder einem beliebigen anderen Berechtigungsnachweis geschehen.
Nah verwandt mit der Authentifizierung ist die Authentisierung. Die Authentisierung ist das Nachweisen einer Identität, die Authentifizierung deren Überprüfung.
Bei einer Identitätsüberprüfung gibt es daher immer einen Teilnehmer, der sich authentisiert und einen, der diesen authentifiziert.
Im Englischen wird zwischen den beiden Begriffen nicht unterschieden, das Wort authentication steht für beides.
( siehe in Zusammenstellung: Zugangskontrolle )
Autoconf Autoconf ist eine Software, die automatisch Shell-Skripte generiert, die Makefiles für ein Softwarepaket erstellen um das Übersetzen des Quellcodes für verschiedene UNIX-Systeme zu ermöglichen. Der Benutzer muss Autoconf nicht installieren, da die erzeugten Skripte unabhängig von Autoconf sind.
( siehe in Autoconf )
Autorisierung Die Autorisierung bezeichnet die Zuweisung und Überprüfung von Zugriffsrechten auf Daten und Diensten an Systemnutzer. Die Autorisierung erfolgt meist nach einer erfolgreichen Authentifizierung.
( siehe in Zusammenstellung: Zugriffsberechtigung )
AVI
-Dateien
Audio Video Interleaved (AVI) ist ein von Microsoft definiertes Video-Containerformat, das von dem für Windows 3.1 eingeführten RIFF (Resource Interchange File Format) abgeleitet ist. In einer AVI-Datei können mehrere Video-, Audio- und Text-Untertiteldatenströme vorhanden sein, die mit verschiedenen Verfahren kodiert sein können (daher auch Containerformat). Der Typ eines Videostreams wird über so genannte FourCCs (Four Character Code) gespeichert. Für Audiostreams kommen TwoCCs zum Einsatz. Zum Kodieren oder Dekodieren wird für jeden Stream ein entsprechender Codec benötigt.
awk Leistungsfähige Programmiersprache zur Analyse und Manipulation von Daten. Entwickler - A. V. Aho, P. J. Weinberger und B. K. Kernighan.
( siehe in awk )
b:
Base64 Base64 ist ein Verfahren zur Kodierung von 8-Bit-Binärdaten (z. B. ausführbare Programme, ZIP-Dateien), in eine Zeichenfolge, die nur aus wenigen Codepage-unabhängigen ASCII-Zeichen besteht. Im Zusammenhang mit OpenPGP wird noch eine Prüfsumme (CRC-24) angehängt und es als Radix-64 bezeichnet.
Zur Kodierung werden jeweils drei Byte des Bytestroms (=24 bit) in vier 6-bit-Blöcke aufgeteilt. Jeder dieser 6-bit-Blöcke bildet eine Zahl zwischen 0 und 63. Diese Zahlen werden an Hand einer Umsetzungstabelle in „druckbare ASCII-Zeichen“ umgewandelt und ausgegeben. Nach jeweils 76 ausgegebenen Zeichen wird spätestens ein Zeilenumbruch eingefügt, welcher jedoch ansonsten für die Kodierung nicht von Belang ist.
( siehe in Zertifikate )
Batch
(-betrieb)
Batchverarbeitung (Stapelverarbeitung) bezeichnet die sequentielle, nicht-interaktive Bearbeitung von Aufgaben.
Die Bezeichnung "Stapelverarbeitung" stammt aus der Anfangszeit der Datenverarbeitung, als interaktive Verarbeitung noch nicht möglich war. Programme und Datensätze wurden damals auf Lochkarten gestanzt, die Lochkarten wurden auf einen Kartenstapel (batch) gelegt und nacheinander abgearbeitet.
Heute wird der Begriff für nicht-interaktive Datenverarbeitung in zwei Bedeutungen verwendet.
Batch-Dateien, in Unix als Shellskript.
Batch-Jobs, in Unix Hintergrundprozesse oder Daemon.
( siehe in Einteilung von Betriebssystemen )
bdb Die Berkeley-Datenbank ist eine hochperformante, eingebettete Datenbank-Bibliothek mit Programmierschnittstellen zu C, C++, Java, Perl, Python, Tcl und vielen weiteren Programmiersprachen.
Die bdb fällt durch seine sehr einfache Struktur im Vergleich zu anderen Datenbanksystemen auf und ist das zugrunde liegende Datenspeicherungssystem von mehreren LDAP-Servern.
( siehe in LDAP )
Bell Labs Bell Telephone Laboratories bzw. Bell Labs war ursprünglich die Entwicklungsabteilung des Bell-Konzerns (gegründet 1876 von Alexander Graham Bell). Unter anderem wurden dort grundlegende Bauteile für Vermittlungsstellentechnik, spezielle Isolierungen für Telefonkabel und der Transistor erfunden.
Die Bell Labs waren der Ursprung des Unix-Betriebssystems und der Programmiersprache C, entwickelt von Brian Kernighan, Dennis Ritchie, und Ken Thompson in den frühen 1970ern, sowie dessen objektorientierter Erweiterung C++ von Bjarne Stroustrup in den 1980ern.
( siehe in Geschichtliche Entwicklung und Einordnung der UNIX Betriebssysteme )
Berkeley Die University of California, Berkeley wurde 1868 gegründet und ist somit der älteste Campus der University of California, einem System staatlicher Universitäten verteilt auf zehn Standorte. Sie befindet sich im kalifornischen Berkeley am östlichen Ufer der San Francisco Bay.
Die Hochschule ist Mitglied der Association of American Universities, einem seit 1900 bestehenden Verbund führender forschungsintensiver nordamerikanischer Universitäten und gehört dem Hochschulverbund International Alliance of Research Universities an.
Eine wichtige Entwicklung auf dem Gebiet der IT war die Berkeley Software Distribution (BSD). Bekannte Absolventen in diesen Umfeld sind etwa Ken Thompson, Bill Joy, Andrew S. Tanenbaum, und viele mehr.
Betriebsmittel Betriebsmittel oder Systemressourcen (oder einfach Ressourcen) sind Systemelemente, die von Prozessen zur korrekten Ausführung benötigt werden, wie z. B. Festplatte, Arbeitsspeicher oder Drucker.
( siehe in Einteilung von Betriebsmitteln )
BIND Berkeley Internet Name Domain, ist ein Open-Source-Softwarepaket, mit dem ein DNS-Server implementiert werden kann.
Aufgrund seiner weiten Verbreitung und der zeitnahen Umsetzung der aktuellen DNS-RFCs gilt BIND seit Jahren als DNS-Referenzsoftware.
( siehe in DNS )
BIOS Ein Basic Input Output System ist bei x86-PCs die Basis-Software, die der Computer direkt nach dem Einschalten lädt und ausführt. Sie wird dazu in einem nichtflüchtigen Speicher abgelegt und steht dem Steuerwerk der CPU so direkt zur Verfügung.
Im Gegensatz zu einem reinen Bootloader verbleibt es nach dem Booten im Speicher und stellt dem Betriebssystem Softwarefunktionen zur Ansteuerung der Hardware bzw. von deren Firmware zur Verfügung.
( siehe Arbeiten mit Bootmanagern )
Blog Ein Blog (auch Weblog) ist ein auf einer Webseite geführtes und damit öffentlich einsehbares Tagebuch oder Journal. Häufig ist ein Blog „endlos“, d. h. eine lange, umgekehrt chronologisch sortierte Liste von Einträgen, die in bestimmten Abständen umbrochen wird. Es handelt sich damit zwar um eine Website, die aber im Idealfall nur eine Inhaltsebene umfasst.
Der Herausgeber eines Blogs wird als Blogger und die Tätigkeit des Schreibens in einem Blog wird als bloggen bezeichnet. Die Begriffe Blog, Blogger und bloggen haben in den allgemeinen Sprachgebrauch Eingang gefunden und sind im Duden eingetragen.
Blowfish Der Blowfishalgorithmus ist ein symmetrischer Blockverschlüsselungsalgorithmus. Er wurde als „public domain“ veröffentlicht und kann frei verwendet werden. Blowfish hat als Blockchiffre eine fixe Blocklänge von 64 Bit. Die Schlüssellänge kann zwischen 32 Bit und 448 Bit betragen.
( siehe Blowfish in Symmetrische Verfahren )
BNF Die Backus-Naur-Form oder Backus-Normalform, ist eine kompakte formale Metasyntax (Metasprache), die benutzt wird, um kontextfreie Grammatiken ( = Typ-2-Grammatiken, vgl. Chomsky-Hierarchie) darzustellen. Hierzu zählt die Syntax gängiger höherer Programmiersprachen. Sie wird auch für die Notation von Befehlssätzen und Kommunikationsprotokollen verwendet.
( siehe Einführung: Reguläre Ausdrücke )
Booten Als Booten oder Hochfahren bezeichnet man das Laden des Betriebssystems eines Computers, wie es beispielsweise nach dem Einschalten erforderlich ist.
Beim Booten eines PCs beginnt der Prozessor an einer festgelegten Adresse mit der Abarbeitung des im ROM abgelegten BIOS; dieses führt einen Test der angeschlossenen Geräte durch (POST) und durchsucht diese in einer (heutzutage konfigurierbaren) Reihenfolge nach Bootsektoren (im Falle von Festplatten dem MBR). Der erste gefundene Bootsektor wird ausgeführt und lädt über einen meist mehrstufigen Boot-Loader das Betriebssystem.
( siehe Bootvorgang )
Broadcast
Ein Rundruf bzw. Broadcast in einem Computernetzwerk stellt einen Rundruf dar, wobei Datenpakete von einem Punkt aus gleichzeitig an alle Teilnehmer eines Netzes übertragen werden. In der Vermittlungstechnik ist ein Broadcast eine spezielle Form der Mehrpunktverbindung.
Broadcast-Netz Ein Broadcast-Netz hat einen einzigen Übertragungskanal, der von allen am Netz angeschlossenen Maschinen gemeinsam genutzt wird. Kurze Nachrichten werden von einer Maschine gesendet und von allen anderen empfangen. Ein im Paket befindliches Adreßfeld gibt den Empfänger an. Beim Empfang eines Paketes prüft eine Maschine das Adressfeld. Ist das Paket für sie bestimmt, verarbeitet sie es. Ist es für eine andere Mschine bestimmt, wird es einfach ignoriert.
Brute-Force
-Angriff
Die Brute-Force-Methode (Methode der rohen Gewalt) ist eine Lösungsmethode für Probleme aus den Bereichen Informatik, Kryptologie und Spieltheorie, die auf dem erschöpfenden Ausprobieren aller (oder zumindest vieler) möglichen Fälle beruht.
Ein wichtiger Anwendungsbereich findet sich in der Computersicherheit. Ein oft angeführtes Anwendungsbeispiel für die Brute-Force-Methode ist hier das „Knacken“ von Passwörtern.
Oft sind Passwörter als Hash-Funktionen verschlüsselt. Eine Berechnung des Passworts aus dem Hash-Wert ist nicht möglich. Ein„Cracker kann jedoch die Hash-Werte vieler Passwörter berechnen. Stimmt ein Wert mit dem Wert des hinterlegten Passwortes überein, hat er das (oder ein passendes) Passwort gefunden. Brute Force bedeutet hier also simples Ausprobieren von möglichen Passwörtern.
Aus dem oben genannten Zusammenhang zwischen Umfang des Problemes und benötigten Rechenoperationen lässt sich für das Beispiel des „Passwortknackens“ der Schluss ziehen, dass mit steigender Passwortlänge oder steigender Anzahl an möglicherweise im Passwort vorhandenen Zeichen (Alphabet ohne Zahlen, mit Zahlen, mit Sonderzeichen) die Aufwändigkeit des Brute-Forcens schnell ansteigt. Die Methode ist in der Praxis häufig erfolgreich, da die meisten Benutzer kurze und einfache, damit unsichere, Passwörter verwenden. Schon auf einem handelsüblichen Computer können mehrere hunderttausend Passwörter pro Sekunde ausprobiert werden.
Wird die Anzahl der auszuprobierenden Passwörter durch Reduktion der Möglichkeiten auf Einträge aus einem „Wörterbuch“ (bzw. Zusammensetzungen derer) eingeschränkt, spricht man auch von einem Wörterbuchangriff (engl. „dictionary attack“).
( siehe in Passwortschutz und -änderung im Linux-Skript )
BSD Die Berkeley Software Distribution, ist eine Version des Betriebssystems Unix, die an der Universität von Kalifornien in Berkeley ab 1977 entstanden ist.
Die ursprüngliche durch die Universität erstellte BSD-Distribution ist kaum noch gebräuchlich. Der Begriff BSD bezeichnet heute vielmehr eine ganze Klasse von Unix-Derivaten, die ihre Wurzel in der eigentlichen BSD haben.
Seit den 1990er Jahren sind aus BSD die freien Betriebssysteme FreeBSD (1993), NetBSD (1993), OpenBSD (1995) und DragonFly BSD (2003) entstanden.
( siehe in bsinfos )
BSI Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) ist eine in Bonn ansässige zivile obere Bundesbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministerium des Innern (BMI), die für Fragen der IT-Sicherheit zuständig ist. Im BSI sind mehr als 400 Mitarbeiter beschäftigt.
( siehe etwa in Firewall - Einführung )
bzip2 bzip2 ist ein frei verfügbares Komprimierungsprogramm zur verlustfreien Kompression von Dateien. Es ist frei von jeglichen patentierten Algorithmen und wird unter einer BSD-ähnlichen Lizenz vertrieben.
Die Kompression mit bzip2 ist oft (aber nicht immer) effizienter, aber meist erheblich langsamer als die Kompression mit gzip. Mit bzip2 komprimierte Dateien werden durch die Dateiendung .bz2 gekennzeichnet. TAR-Dateien, die mit bzip2 komprimiert wurden, haben üblicherweise die Erweiterung .tar.bz2 oder auch .tbz.
( siehe in Komprimieren von Daten )
c:
C Die Programmiersprache C wurde von Ken Thompson und Dennis Ritchie in den frühen 70er Jahren für das damals neu entwickelte Betriebssystem Unix entworfen.
Die wesentlich neuere Sprache C++ stellt eine annähernd aufwärtskompatible Weiterentwicklung von C dar und wurde gegenüber C unter anderem um Möglichkeiten zur objektorientierten und generischen Programmierung erweitert.
Ein wichtiger Compiler ist der GNU C Compiler (gcc), heute in der GNU Compiler Collection enthalten.
( C Programmierung in der UNIX/Linux Umgebung )
CA Certification Authority, Zertifizierungsstelle ist eine Organisation, die digitale Zertifikate herausgibt. Ein digitales Zertifikat ist gewissermaßen das Cyberspaceäquivalent eines Personalausweises und dient dazu, einen bestimmten öffentlichen Schlüssel einer Person oder Organisation zuzuordnen. Diese Zuordnung wird von der Zertifizierungsstelle beglaubigt, indem sie sie mit ihrer eigenen digitalen Unterschrift versieht.
( siehe Zertifikate, Mozilla.help )
Cache Cache bezeichnet in der EDV einen schnellen Puffer-Speicher, der in unterschiedlichen Geräten wie z. B. CPUs oder Festplatten zum Einsatz kommt. Ein Cache enthält Kopien von Inhalten eines anderen (Hintergrund-)Speichers und beschleunigt somit den Zugriff darauf. Um den Nutzen des meist mehrere Größenordnungen kleineren Caches im Vergleich zum Hintergrundspeicher zu maximieren, werden bei der Funktionsweise und Organisation eines Caches die Lokalitätseigenschaften der Zugriffsmuster ausgenutzt.
( siehe Assoziativer Tabellencache in HS-Verwaltung, Caching in Verteilte Dateisysteme)
Caesar-
Verschlüsselung
Die Caesar-Verschlüsselung (Verschiebechiffre) ist ein besonders einfacher Sonderfall einer einfachen monoalphabetischen Substitution. Zum Zwecke der Verschlüsselung wird dabei jeder Buchstabe des lateinischen Standardalphabets um eine bestimmte Anzahl von Positionen zyklisch verschoben (rotiert). Die Anzahl bestimmt den Schlüssel, der für die gesamte Verschlüsselung unverändert bleibt. Es ist eine der einfachsten (und unsichersten) Formen einer Geheimschrift.
( siehe in Symmetrische Verfahren)
CDATA CDATA (Akronym für Character Data, Zeichendaten) ist ein Begriff aus der Welt der Standard Generalized Markup Language (SGML) und ihrer Untermenge XML. Man verwendet die beiden Begriffe CDATA-Abschnitt und CDATA-Datentyp. Der CDATA-Abschnitt hat folgende Form: <![CDATA[Inhalt]]>.
( siehe in Forrest )
CDE Das Common Desktop Environment ist eine proprietäre Desktop-Oberfläche für Unix-Systeme und verwendet Motif als zugrundeliegendes Toolkit zum Erstellen der graphischen Elemente.
Entwickelt wurde CDE von der Open Group, der Firmen wie HP, IBM und Sun Microsystems angehören. Es war bis 2000 der Standard-Desktop bei vielen kommerziellen Unix-Systemen.
( siehe CDE )
CERN Organisation Européenne pour la Recherche Nucléaire, die Europäische Organisation für Kernforschung, ist eine Großforschungseinrichtung mit zwei Speicherringen (Synchrotronen) sowie verschiedenen Teilchenbeschleunigern in Meyrin in der Nähe von Genf in der Schweiz.
Am CERN wurde auch die Idee des World Wide Web von Tim Berners-Lee auf den Weg gebracht.
Derzeit ist man am CERN u. a. intensiv an der Entwicklung des World Wide Grid beschäftigt, einem System für verteiltes Rechnen. Dieses wird benötigt, um die ungeheuren Datenmengen, die ab 2007 anfallen, wenn der neue Ringbeschleuniger seine Messungen aufnimmt, zu bewältigen.
( siehe HTTP - Entwicklung )
CERT CERT steht für Computer Emergency Response Team. Hierbei handelt es sich um Organisationen, die sich mit Computersicherheit befassen, Warnungen vor Sicherheitslücken herausgeben und Lösungsansätze bieten. Der Informationsfluss erfolgt dabei meistens über Mailinglisten. Dort werden sicherheitskritische Themen erörtert und aktuelle Warnungen ausgegeben.
Für die Hochschulen in Deutschland spielt insbesondere das CERT des Deutschen Fortschungsnetzes (DFN) eine wichtige Rolle.
Das BSI bietet darüberhinaus mit dem "Bürger-CERT" auch einen entsprechenden Dienst für Privatpersonen an.
CGI Common Gateway Interface, ist eine Kommandoschnittstelle um externe Programme (Gateways) unter Steuerung eines Informationsservers (Webservers) ablaufen zu lassen.
( siehe Common Gateway Interface )
Chipkarte Chipkarten, oft auch als Smartcard oder Integrated Circuit Card (ICC) bezeichnet, sind spezielle Plastikkarten mit eingebautem Chip, der eine Hardware-Logik, Speicher oder auch einen Mikroprozessor enthält.
CIFS Common Internet File System (kurz CIFS) wurde 1996 von Microsoft eingeführt und beschreibt eine erweiterte Version von SMB.
( siehe Samba )
CISC Complex Instruction Set Computing, zu deutsch Rechnen mit komplexem Befehlssatz, ist eine bestimmte Designphilosophie für Prozessoren, ein CISC Prozessor ist ein Prozessor mit komplexem Befehlssatz.
Die Bezeichnung CISC wurde in den 70er Jahren von IBM gewählt, um klassische Befehlssätze von einer neuartigen Form des Befehlssatzes abzugrenzen, dem Reduced Instruction Set Computing (RISC). Im Vergleich zum RISC-Befehlssatz zeichnet sich ein CISC-Befehlssatz durch verhältnismäßig leistungsfähige Einzelbefehle aus, wohingegen RISC zugunsten einer hohen Ausführungsgeschwindigkeit und eines niedrigeren Decodierungsaufwands auf Seiten der CPU versucht, auf komplexe Befehle konsequent zu verzichten.
( siehe )
Cisco Die Firma Cisco Systems, Inc. ist der größte Netzwerkausrüster weltweit.
Bekannt ist das Unternehmen vor allem für seine Router und Switches, die einen großen Teil des Internet-Backbones versorgen.
( siehe etwa in VPN an der HTW Dresden )
Citrix Citrix Systems ist ein US-amerikanisches Softwareunternehmen, das 1989 von Ed Iacobucci gegründet wurde und jetzt in Fort Lauderdale in Florida ansässig ist.
Bekannt geworden ist Citrix in erster Linie mit Applikations- und Terminalserver-Anwendungen. Das hat zur Folge, dass mittlerweile oftmals die Firma „Citrix“ als Synonym für eine solche Anwendung verwendet wird.
Mittlerweile umfasst das Citrix Produktportfolio auch die Virtualisierungstechnologie Xen.
( siehe Historie Terminalserver und Virtualisierung mit Xen)
Client Verbraucher einer Dienstleistung ( siehe Client/Server Modell )
Cluster Ein Computercluster ist eine Ansammlung von lose gekoppelten Computern, die so eng zusammenarbeiten, dass sie als ganzheitliche Ressource betrachtet werden können. Für den Nutzer ist nicht ersichtlich, ob die genutzte Applikation auf einem oder mehreren Servern läuft beziehungweise auf welchen Server diese lüuft.
( siehe Diplomarbeit zu Untersuchungen zur Gestaltung und Implementierung von Clustersystemen auf der Basis des Betriebsystems Linux )
CMOS Der CMOS (Complementary Metal Oxyde Semiconductor) - RAM ist der Speicher (64 KB), in dem die Daten des BIOS mit Hilfe einer Batterie gehalten werden. Dieser Speicher ist passiv. Sie können seine Daten lesen, und Sie können auch Daten in ihm speichern. Aber dieser Speicher muss von einer Batterie angetrieben werden, um den Verlust von Daten zu vermeiden, wenn der Computer ausgeschaltet ist. Da Sie die CMOS-Batterie austauschen müssen, wenn Sie leer ist, verlieren Sie alle CMOS-Daten. Deshalb ist empfehlenswert, alle Parameter Ihrer Hardware aufzuschreiben.
Dies Bezeichnung steht heute bei PC-Mainboards nur noch als synonym für NVRAM.
( siehe in BIOS Kompendium )
CMS Ein Content-Management-System ist ein Anwendungsprogramm, das die gemeinschaftliche Erstellung und Bearbeitung des Inhalts von Text- und Multimedia-Dokumenten (Content) ermöglicht und organisiert. Digitale Informationen werden heute oft als Content (Inhalt) bezeichnet; sie können als Datei vorliegen, die einzeln verarbeitet wird – oder auch als zusammenhängender Komplex verteilter Anteile, wie z. B. für Webseiten die Formatierung via CSS und der Content auf einer „normalen“ HTML-Seite.
( siehe Evaluierung und Testinstallation von Content Management Systemen Bericht Projektseminar WS06/07)
CMU Die Carnegie Mellon University (CMU) ist eine private Forschungsuniversität in Pittsburgh, Pennsylvania. Sie entstand 1967 durch die Vereinigung des Carnegie Institute of Technology (gegründet im Jahre 1900 von Andrew Carnegie) und dem Mellon Institute of Industrial Research (gegründet 1917 von Richard Beatty Mellon). Sie hat etwa 7500 Studenten und 3000 Angestellte. Carnegie Mellon ist Mitglied der Association of American Universities, einem seit 1900 bestehenden Verbund führender forschungsintensiver nordamerikanischer Universitäten.
Am Information Technology Center ist das Clusterdateisystem AFS (Andrew Filesystem, nach dem Gründer der Universität benannt) entstanden.
Cocoon
(Apache)
Als Cocoon wird das XML-Publishing-System der Apache Software Foundation bezeichnet. Dieses "Publishing Framework Servlet"‘wurde geschaffen, um Daten in XML-Form zu speichern und mittels XSL formatiert auszugeben. Als Ausgabeprodukte von XML-Daten können XHTML, PDF, RTF und viele weitere stehen.
( siehe in XML - Extensible Markup Language )
Coda Coda ist ein in einem Netzwerk verteiltes Dateisystem für stationäre und mobile Rechner. Mehrere Rechner können gleichzeitig mit dem Dateisystem arbeiten, wobei die Inhalte in der Regel auch auf mehrere Server verteilt werden, um die Verfügbarkeit des Systems zu erhöhen. Die Server gleichen die Inhalte automatisch untereinander ab.
Jeder Client besitzt auf seiner lokalen Festplatte einen Cache mit häufig benutzten Dateien. Bei einer Verbindungsunterbrechung benutzt er die Daten aus seinem Cache. Sobald wieder eine Verbindung zu einem Server aufgebaut werden kann, werden die Daten automatisch abgeglichen. Nur bei Konflikten muss manuell eingegriffen werden.
( siehe in Wie funktioniert CODA ?, Arbeiten im Projektseminar )
Codec Als Codec bezeichnet man ein Verfahren bzw. Programm, das Daten oder Signale digital kodiert und dekodiert. Beim direkten Umwandeln von einem Format in ein anderes (bspw. MPEG-2 zu MPEG-4 oder MP3 zu WMA) spricht man auch von Transkodierung.
Compiler Ein Compiler ist ein Computerprogramm, das ein in einer Quellsprache geschriebenes Programm - genannt Quellprogramm - in ein semantisch äquivalentes Programm einer Zielsprache (Zielprogramm) umwandelt. Üblicherweise handelt es sich dabei um die Übersetzung eines von einem Programmierer in einer Programmiersprache geschriebenen Quelltextes in Assemblersprache, Bytecode oder Maschinensprache. Das Übersetzen eines Quellprogramms in ein Zielprogramm durch einen Compiler wird als Kompilierung oder auch als Übersetzung bezeichnet.
Verwandt mit einem Compiler ist ein Interpreter, der ein Programm nicht in die Zielsprache übersetzt, sondern Schritt für Schritt direkt ausführt.
( als Beispiel C in einer UNIX Umgebung )
Container
-format
In der Computertechnik bezeichnet man als Container (englisch für Behälter) ein Dateiformat, dessen Inhalt mehrere andere Dateiformate erlaubt. Typischerweise definiert ein Containerformat nur die Art und Struktur, wie der Inhalt aufzubewahren ist. Container ermöglichen so zum Beispiel das synchrone Wiedergeben von Audio- und Videospuren.
( Siehe Containerformate )
Cookie Ein Cookie ist ein kurzer Eintrag in einer meist kleinen Datenbank auf einem Computer und dient dem Austausch von Informationen zwischen Computerprogrammen oder der zeitlich beschränkten Archivierung von Informationen. Ein Cookie besteht aus mindestens zwei Bestandteilen, seinem Namen und dem Inhalt oder Wert des Cookie, zusätzlich können Angaben über den zweckmäßigen Gebrauch vorhanden sein.
Webbrowser stellen eine Cookie-Datenbank zur Verfügung, die Cookie Cache genannt wird; dort kann der Webserver einer besuchten Webseite Informationen in Form von HTTP-Cookies hinterlegen und bei einem Wiederbesuch der Seite auslesen.
CORBA Die Common Object Request Broker Architecture kurz CORBA ist eine objektorientierte Middleware, ein sog. Objekt-Broker, die plattformübergreifende Protokolle und Dienste definiert und von der Object Management Group (OMG) entwickelt wird. CORBA vereinfacht das Erstellen verteilter Anwendungen in heterogenen Umgebungen.
( siehe Die Common Object Request Broker Architecture, Studentischer Vortrag i02 )
COSE Common Operating System Environment, a common look and feel for Unix systems. CDE is the first effort of COSE.
COW Das Copy-On-Write-Verfahren ist in der Informatik eine Optimierungsmethode zur Vermeidung überflüssiger Kopien von Daten, beispielsweise zwischen Prozessen unter Unix-artigen Systemen, insbesondere bei oder nach einem fork-Systemaufruf.
( siehe in Erzeugen eines Prozesses )
CPU Hauptprozessor (Central Processing Unit), auch nur Prozessor oder (alter Sprachgebrauch) Zentraleinheit (ZE).
( siehe Was ist ein Computer? )
CRC Die zyklische Redundanzprüfung (cyclic redundancy check) ist ein Verfahren (bzw. eine bestimmte Klasse von Verfahren) aus der Informationstechnik zur Bestimmung eines Prüfwerts für Daten (z. B. Datenübertragung in Rechnernetzen oder eine Datei), um Fehler bei der Übertragung oder Duplizierung von Daten erkennen zu können.
CRC-Werte können jedoch nicht die Integrität der Daten bestätigen. Das heißt, es ist verhältnismäßig leicht, durch beabsichtigte Modifikation einen Datenstrom zu erzeugen, der den gleichen CRC-Wert wie eine gegebene Nachricht hat. Wenn eine solche Sicherheit gefordert ist, müssen kryptografische Hash-Funktionen wie z. B. MD5 zum Einsatz kommen.
( siehe Kryptographische Prüfsummen )
cron Der Cron-Daemon ist eine Jobsteuerung von Unix bzw. Unix-artigen Betriebssystemen wie Linux, die wiederkehrende Aufgaben (cronjobs) zu einer bestimmten Zeit ausführen kann. Die auszuführenden Befehle werden in einer benutzereigenen Tabelle, der sogenannten crontab, gespeichert.
( siehe cron in "Zeitgesteuert Prozesse starten" )
CSS Cascading Style Sheets ist eine deklarative Stylesheet-Sprache für strukturierte Dokumente. Sie wird vor allem zusammen mit HTML und XML eingesetzt. CSS soll dabei festlegen, wie ein besonders ausgezeichneter Inhalt dargestellt werden soll. Dazu ist eswichtig, das HTML oder XML so zu gestalten, dass die Abschnitte, deren Aussehen gleich sein soll, auch als Gruppe erkannt werden können. Man zeichnet im Dokument also die Bedeutung einzelner Abschnitte aus, während das Aussehen dieser ausgezeichneten Abschnitte im CSS festgelegt wird.
( siehe Cascading Style Sheets )
CUPS Common Unix Printing System ist ein Drucksystem, ein Daemon, der das Drucken unter den verschiedenen UNIX-artigen Betriebssystemen ermöglicht.
CUPS wurde vom Unternehmen Easy Software Products entwickelt und kann sowohl unter der GPL als auch unter proprietären Lizenzen verwendet werden. Es wurde als Nachfolger von älteren Drucksystemen, wie beispielsweise LPD, entworfen.
( siehe Installation von Druckern in SuSE Linux )
(n)curses (n)curses ist eine C-Bibliothek für die Steuerung von Textterminals. Neben der Zielstellung von termcap & terminfo - Terminalunabhängigkeit und Nutzerunterstützung, werden noch zwei weitere Ziele verfolgt: Unterstützung von multiplen Windows und Optimierung der Ausgaben für diese Fenster.
ncurses ist die GNU-Version von curses.
( siehe curses )
CVS Concurrent Versions System ist ein Software-System zur Versionsverwaltung von Dateien. Die Entwicklung begann im Jahr 1989. Hauptsächlich wird CVS im Zusammenhang mit Software-Quelltext verwendet.
Das erste System zur Versionsverwaltung in Unix, war das Source Code Control System (SCCS).
CVS erfreut sich besonders in der Open-Source-Gemeinde großer Beliebtheit. So kommt es bei den meisten großen Open-Source-Projekten zum Einsatz. Das Softwaresystem wird unter anderem auch auf den Servern von SourceForge.net verwendet. Allmählich wird CVS durch andere Entwicklungen wie Subversion ersetzt.
( siehe )
Cyrus Der E-Mail-Server Cyrus ist ein Open-Source-Projekt der Carnegie Mellon University. Ursprünglich wurde die Server-Software für das Campus-Mail-System der Universität entwickelt, mittlerweile ist es jedoch ein anerkannter und auch im professionellen Bereich eingesetzter Mail Delivery Agent. Er unterstützt zurzeit die Protokolle IMAP und POP3 und arbeitet mit diversen SMTP-Servern unter Linux/Unix zusammen.
( siehe Komponenten des Webmailsystems )
d:
Daemon Ein Hintergrundprozess, der bestimmte Dienste zur Verfügung stellt. Benutzerinteraktionen finden hierbei nur auf indirektem Weg statt, zum Beispiel über Signale oder Pipes.
Daemons werden nicht vom Computerbenutzer interaktiv bedient, sondern warten im Hintergrund, bis sie durch eine Netzwerkanfrage oder ein anderes Programm aktiviert werden.
( siehe Daemons, Systemprozesse )
DAS Direct Attached Storage bezeichnet den direkt (ohne Speichernetzwerk) an einen Server angeschlossenen Massenspeicher. Dies können einzelne interne oder externe Festplatten sein oder aber ein aus mehreren Festplatten bestehendes externes Disk Array.
( siehe in Speichersysteme und Speichernetze )
Data ONTAP Das Betriebssystem Data ONTAP ist ein hoch optimiertes, skalierbares und flexibles Betriebssystem für Storagesysteme. Es ist das zugrundeliegenden Betriebssystem der Speicherlösungen der Firma NetApp.
Links: ar-hannover, unixville.
( siehe etwa in Zentrales Backup-System und Snapshots )
Datei Eine Datei (File) ist ein strukturierter Bestand inhaltlich zusammengehöriger Daten, welche auf einem beliebigen Datenträger oder Speichermedium abgelegt bzw. gespeichert werden kann. Diese Daten existieren über die Laufzeit eines Programms hinaus und werden als „nicht flüchtig“ oder „persistent“ (engl. persistance = Erhaltung) bezeichnet. Das Wort Datei ist eine Verkürzung von Daten-Kartei.
( siehe Definition )
Datei-
erweiterungen
Die Dateierweiterung (exakter Dateinamenserweiterung engl. file extension) ist der letzte Teil eines Dateinamens und wird gewöhnlich mit einem Punkt abgetrennt. Die Dateiendung wird oft eingesetzt, um das Format einer Datei erkennbar zu machen, ohne die Datei vorher einlesen zu müssen.
( siehe Dateierweiterungen )
Datei-
manager
Ein Dateimanager ist ein Computerprogramm, mit dem man den Inhalt von Datenträgern auf einem Computer ansehen und manipulieren kann. Grundfunktionen sind das Auflisten aller Dateien in einem Verzeichnis sowie die Darstellung der Verzeichnisstruktur. Man kann Dateien und Verzeichnisse verschieben, kopieren, umbenennen, löschen, ihre Attribute ändern und neue Verzeichnisse anlegen. Ferner kann man Dateien mit den ihnen zugeordneten Programmen öffnen.
Beisiele: ( siehe im Linuxskript Dateimanager )
Dateisystem In einem 'realen' Dateisystem (Filesystem) werden Informationen in Form von Dateien auf einem E/A Gerät (oder selbständigen Teilen, Partitionen) gespeichert. Die Beschreibung des Dateisystems befindet sich, ebenso wie seine Struktur in Form von Verzeichnissen (Katalogen), auf diesem Gerät. Ein 'reales' Dateisystem ist also immer auf einem Gerät/Datenträger gespeichert.
Ein 'virtuelles' Dateisystem nutzt zur Bereitstellung und Organisation von Informationen analoge Strukturen. Die Speicherung der Informationen ist aber nicht an ein E/A Gerät gebunden (z.B. das proc-Filesystem).
( siehe Grundlagen des E/A Systems )
Daten-
kompression
Datenkompression oder Datenkomprimierung bezeichnet man die Anwendung von Verfahren zur Reduktion des Speicherbedarfs von Daten, ohne die Information, die in dieser Datei enthalten ist, zu verändern.
( siehe Komprimieren von Daten )
DCE Distributed Computing Environment, ist ein Industriestandard für verteilte Anwendungen.
Als die Vernetzung von heterogenen Computersystemen zu Beginn der 1990er Jahre zunahm, stellte die Open Software Foundation ein Konzept für die Architektur verteilter Systeme vor. DCE bietet eine Reihe an Diensten und Werkzeugen wie Sicherheitsdienste oder Verzeichnisdienst.
( siehe DCE )
Deadlock Siehe Verklemmung
DEC Die Firma Digital Equipment Corporation, auch als DEC oder Digital bezeichnet, ist ein Pionier in der Computerindustrie. Firmensitz war in Maynard, Massachusetts, in einer alten Baumwollspinnerei („The Mill“). Digital wurde 1998 von Compaq übernommen und gehört seit 2002, mitsamt Compaq, zu Hewlett-Packard.
Die bekanntesten Entwicklungen war die PDP-11 und die VAX mit dem Betriebssystem VMS.
( siehe etwa in Schedulingstrategien - VAX/VMS )
DER Die Abstract Syntax Notation One (ASN.1) ist eine Beschreibungssprache zur Definition von Datenstrukturen sowie Festlegungen zur Umsetzung von Datenstrukturen und Elementen in ein netzeinheitliches Format. Sie ist gemeinsamer Standard der ITU-T (International Telecommunication Union – Telecommunication Standardization Sector) und der ISO (International Organization for Standardization).
Eine der definierten Regeln ist DER (Distinguished Encoding Rules).
( siehe )
DES Data Encryption Standard, ist ein weit verbreiteter symmetrischer Verschlüsselungsalgorithmus.
Der DES-Algorithmus wurde als offizieller Standard für die US-Regierung im Jahr 1976 bestätigt und wird seither international vielfach eingesetzt. Heute wird DES aufgrund der verwendeten Schlüssellänge von nur 56 Bits für viele Anwendungen als nicht ausreichend sicher erachtet. Nachfolger sind Triple-DES (Mehrfachanwendung des DES) und AES.
( siehe DES )
devfs devfs ist ein spezielles Dateisystem für viele Unix-artigen Betriebssysteme. Da die Implementierung von devfs im Linux-Kernel einige Unzulänglichkeiten hat und nicht mehr aktiv weiterentwickelt wird, wurde udev entwickelt. Seit Ende Juni 2006 ist devfs nicht mehr Bestandteil des Linux-Kernels und wurde vollständig durch udev ersetzt.
( siehe Gerätedateien im Linux )
DFN Deutsche Forschungsnetz (DFN) ist ein Hochleistungsnetz für Wissenschaft und Forschung in Deutschland. Es verbindet Hochschulen und Forschungseinrichtungen im Internet miteinander. Die technische Basis für das Deutsche Forschungsnetz ist das Wissenschaftsnetz X-WiN, der Nachfolger des G-WiN.
Die Hochleistungsnetze für Lehre und Forschung in Deutschland werden als Kommunikationsinfrastruktur von der Wissenschaftsgemeinschaft (organisiert im DFN e. V.) selbst verwaltet. Der Verein wurde 1984 von Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und forschungsnahen Wirtschaftsunternehmen mit dem Ziel gegründet, die rechnergestützte Kommunikation in Deutschland zu fördern.
Zentrale Webseite des DFN.
( siehe etwa in Zertifikate )
DFS Der Distributed File Service ist ein weltweites verteiltes Filesystem, welches DCE Nutzern den direkten Zugriff auf Daten in einer entfernten DCE Celle erlaubt. Es ist eine Entwicklung der OSF auf der Basis von AFS.
( siehe in Distributed File System -DFS )
DHCP Das Dynamic Host Configuration Protocol (DHCP) ermöglicht mit Hilfe eines entsprechenden Servers die dynamische Zuweisung einer IP-Adresse und weiterer Konfigurationsparameter an Computer in einem Netzwerk (z. B. Internet oder LAN).
Durch DHCP ist die vollautomatische Einbindung eines neuen Computers in ein bestehendes Netzwerk ohne weitere Konfiguration möglich. Am Client muss im Normalfall lediglich der automatische Bezug der IP-Adresse eingestellt sein.
( siehe DHCP, Studentischer Vortrag)
DHTML Dynamic HTML ist ein beim Webdesign verwendeter Begriff.
Damit ist es möglich, Webseiten zu schreiben, deren Inhalte sich während der Darstellung im Browser „dynamisch“ ändern, insbesondere in Reaktion auf Benutzereingaben. Das kann zum Beispiel bedeuten, dass ein Menü aufklappt, Texte hervorgehoben oder eingeblendet werden, Objekte sich per Drag & Drop bewegen lassen oder ein Formular automatisch Berechnungen durchführt.
( siehe JavaScript )
Diffie-Hellman
Schlüssel
-austausch
Der Diffie-Hellman-Schlüsselaustausch ist ein Protokoll aus dem Bereich der Kryptografie. Mit ihm erzeugen zwei Kommunikationspartner einen geheimen Schlüssel, den nur diese beiden kennen. Dieser Schlüssel wird üblicherweise verwendet, um verschlüsselte Nachrichten mittels eines symmetrischen Kryptosystems zu übertragen.
( siehe in Asymmetrische Verfahren )
Digitale Signatur Eine digitale Signatur ist ein kryptografisches Verfahren, bei dem zu einer "Nachricht" (d. h. zu beliebigen Daten) eine Zahl (die "digitale Signatur") berechnet wird, deren Urheberschaft und Zugehörigkeit zur Nachricht durch jeden geprüft werden kann. Digitale Signaturen basieren auf asymmetrischen Kryptosystemen und verwenden folglich ein Schlüsselpaar, das aus einem privaten (d.h. geheimen) und einem öffentlichen (d. h. nicht geheimen) Schlüssel besteht.
( siehe in Digitale Signatur )
Dijkstra Ein Pionier der Entwicklung der Informatik (1930-2002). Unter seinen Beiträgen zur Informatik finden sich Dijkstras Algorithmus zur Berechnung des kürzesten Weges in einem Graphen, die erstmalige Einführung von Semaphoren zur Synchronisation zwischen Threads sowie eine Abhandlung über den Goto-Befehl und warum er nicht benutzt werden sollte. Er führte den Begriff der strukturierten Programmierung in die Informatik ein.
( siehe Synchronisationsanforderungen von Dijkstra (1965) )
Disk-Array Ein Disk Array ist ein Gerät, welches mehrere Festplatten beinhaltet und diese Servern zur Verfügung stellt. Funktionalitäten wie RAID, Storage-Virtualisierung, Kopien oder Spiegelungen innerhalb des selben oder auch zwischen Disk-Arrays werden direkt auf diesen ohne Beteiligung der Server ausgeführt.
( siehe in )
DMA Der Begriff Speicherdirektzugriff oder englisch Direct Memory Access bezeichnet in der Computertechnik eine Zugriffsart, die über ein Bussystem direkt auf den Speicher zugreift.
Die DMA-Technik erlaubt angeschlossenen Peripheriegeräten, wie Netzwerkkarte oder Soundkarte, ohne Umweg über die CPU direkt mit dem Arbeitsspeicher zu kommunizieren. Der Vorteil der DMA-Technik ist die schnellere Datenübertragung bei gleichzeitiger Entlastung des Prozessors.
( siehe Geräteverwaltung )
DNS Domain Name Service, ist einer der wichtigsten Dienste im Internet. Hauptaufgabe ist die Auflösung von Namen, d. h. auf Namensanfragen mit der zugehörigen IP-Adresse zu antworten.
Das DNS ist eine weltweit auf tausende von Servern verteilte hierarchische Datenbank, die den Namensraum des Internets verwaltet.
( siehe DNS )
DOM Das Document Object Model ist eine Programmierschnittstelle (API) für den Zugriff auf HTML- oder XML-Dokumente. Sie wird vom World Wide Web Consortium definiert.
Im Sinne der objektorientierten Programmierung besteht das DOM aus einem Satz von Klassen zusammen mit deren Methoden und Attributen. Es erlaubt Computerprogrammen dynamisch den Inhalt, die Struktur und das Layout eines Dokuments zu verändern.
Die ersten DOM-Standards des W3C stellen den Versuch dar, die verschiedenen proprietären JavaScript- und DHTML-Techniken, die während der Zeit der Browserkriege entstanden, zusammenzuführen, zu standardisieren und letztlich abzulösen. Dies ist gelungen, so dass DOM heutzutage eine zentrale Bedeutung bei der JavaScript-Programmierung einnimmt.
( siehe JavaScript )
Domain Der Begriff Domain wird auf dieser Website für DNS und NIS genutzt. Hier wird der Begriff nur für DNS eingeführt.
Eine Domain im Internet ist ein zusammenhängender Teilbereich des hierarchischen DNS-Namensraumes. Der Name einer Domain ist gleichzeitig auch ihr Fully Qualified Domain Name (FQDN). Die Notation eines FQDN und damit auch einer Domain erfolgt durch die Aneinanderreihung der Labels aller Knoten.
Als Subdomain bezeichnet man dabei eine Domain, welche in der Hierarchie unterhalb einer anderen liegt. Domains, die direkt unterhalb der Top-Level-Domain (TLD) liegen, bezeichnet man für gewöhnlich nicht als Subdomains, sondern als Second-Level-Domain oder nur Domain. Jede Domain umfasst, ausgehend von ihrem Domainnamen, immer die gesamte untergeordnete Baumstruktur.
( siehe Einführung: Domain Name System - DNS )
DOS Als Disk Operating System (DOS) werden kleine und einfache Betriebssysteme bezeichnet.
Diese Zuordnung resultiert vermutlich aus der Bezeichnung der Betriebssysteme für die IBM - Mainframe Serie 360. IBM entwickelte in den 1960er-Jahren ein Betriebssystem mit dem Namen "OS". Dieses BS konnte aber, wegen vieler Fehler, nicht mit der Hardware ausgeliefert werden. Deshalb wurde kurzfristig ein kleineres System mit den Namen "DOS" entwickelt und freigegeben.
Diese Bezeichnung wurde dann für kleine Systeme auch in anderen Hardwareumgebungen genutzt.
Ein typischer Vertreter ist MS-DOS von Microsoft.
( siehe in Einteilung von Betriebssystemen )
DoS Denial of Service, (Denial of Service attack, etwa: „Dienstverweigerungsangriff“) ist ein Angriff auf einen Server oder sonstigen Rechner in einem Datennetz mit dem Ziel, einen oder mehrere seiner Dienste arbeitsunfähig zu machen. In der Regel geschieht dies durch Überlastung.
Normalerweise werden solche Angriffe nicht per Hand, sondern mit Backdoor-Programmen oder Ähnlichem durchgeführt, welche sich von alleine auf anderen Rechnern im Netzwerk verbreiten und dadurch dem Angreifer weitere Wirte zum Ausführen seiner Angriffe bringen.
Doxygen Doxygen ist das bekannteste Open-Source Software-Dokumentationswerkzeug. Es steht als freie Software unter der GPL zur Verfügung.
Durch spezielle Kommentare im Quelltext können Software-Entwickler Erläuterungen zu Programmelementen definieren, aus denen Doxygen eine übersichtliche Dokumentation erstellt. Außerdem ist es möglich, einen zusammenfassenden Überblick über den Aufbau und die Elemente eines bereits existierenden Programms (verwendete Dateien, Funktionen, Variablen, sowie deren Rolle im Programmablauf) zu erzeugen.
( siehe aktuelles Manual )
DPMS Display Power Management Signaling (DPMS) ist eine durch die Video Electronics Standards Association (VESA) spezifizierte Methode, mit der eine Grafikkarte eines Computers dem daran angeschlossenen Monitor mitteilen kann, wann er in einen Engergiesparzustand ("Stand by", "Suspend" oder "Power Off") umschalten soll. Dazu müssen sowohl die Grafikkarte, als auch der Monitor DPMS unterstützen.
DRBD DRBD steht für Distributed Replicated Block Device. Es dient dazu, ein Blockgerät auf einem produktiven (primary) Server in Echtzeit auf einen anderen (secondary) Server zu spiegeln. Dieses Verfahren wird verwendet, um Hochverfügbarkeit im UNIX/Linux Umfeld zu realisieren und somit eine gute Verfügbarkeit verschiedener Dienste zu erreichen.
DSA Der Digital Signature Algorithm ist ein Standard der US-Regierung für Digitale Signaturen. Der DSA ist im Unterschied zu RSA nicht zugleich auch als Verschlüsselungsverfahren konzipiert. Entworfen wurde er von der NSA im Rahmen des Versuchs der US-Regierung, hochsichere Verschlüsselung unter Kontrolle zu bringen.
Der DSA basiert auf dem diskreten Logarithmus in endlichen Körpern.
DSL Über die Digital Subscriber Line (DSL) (englisch für Digitaler Teilnehmer-Anschluss) können Haushalte und Unternehmen Daten mit hohen Übertragungsraten (bis zu 210 Mbit/s) über einfache Kupferleitungen senden und empfangen. Das ist eine wesentliche Verbesserung gegenüber Telefonmodem- (bis zu 56 kbit/s) und ISDN-Verbindungen (mit zwei gebündelten Kanälen 128 kbit/s). In der Regel wird mittels DSL ein Breitband-Internetzugang zur Verfügung gestellt.
( siehe Konfiguration eines T-DSL Anschlusses )
DTD Die Dokument-Typ-Definition ist eine Deklaration in SGML- und XML-Dokumenten, die die Struktur eines solchen Dokuments festlegt.
Eine DTD hat den Zweck, ein bestimmtes Auszeichnungsproblem zu lösen und bestimmt damit die Struktur: HTML bzw. XHTML für Webseiten, und noch viele weitere.
( siehe Dokumenttyp-Definition - DTD )
e:
EAP Das Extensible Authentication Protocol ist ein Authentifizierungs-Protokoll, das oft mit PPP eingesetzt wird und verschiedene Authentifizierungsmechanismen unterstützt. Es wird oft für die Zugriffskontrolle auf Netzwerke genutzt.
(siehe Die Nutzung von HTWLAN)
EBNF Die Erweiterte Backus-Naur-Form, ist eine Erweiterung der Backus-Naur-Form (BNF), die ursprünglich von Niklaus Wirth zur Darstellung der Syntax der Programmiersprache Pascal eingeführt wurde. Sie ist eine formale Metasprache, die benutzt wird, um kontextfreie Grammatiken darzustellen.
(siehe in Syntax eines XML-Dokuments)
Echtzeit
 -system
Von Echtzeitsystemen spricht man, wenn ein System ein Ergebnis innerhalb eines vorher fest definierten Zeitintervalles garantiert berechnet, also bevor eine bestimmte Zeitschranke erreicht ist. Die Größe des Zeitintervalles spielt dabei keine Rolle.
(siehe Einteilung von Betriebssystemen)
ed ed ist ein auf allen Unix- und Unix ähnlichen Systemen (gleichgültig wie alt oder wie neu) verfügbarer Texteditor, der interaktiv oder innerhalb von Shell-Skripten für Bearbeitungen von Textdateien verwendet werden kann.
Wie die Editoren ex und vi(m) arbeitet ed zeilenorientiert: Die Textbearbeitung bezieht sich immer auf eine Zeile oder eine Auswahl von Zeilen. Im Unterschied zum vi stellt ed beim interaktiven Gebrauch auch nur eine Zeile zur Bearbeitung zur Verfügung, d. h. es ist nicht möglich, sich vertikal durch den Text zu bewegen.
(siehe ed, in Kommandoliste)
Editor Ein Texteditor ist ein Computerprogramm zum Bearbeiten von Texten. Der Editor lädt die zu bearbeitende Textdatei und zeigt ihren Inhalt auf dem Bildschirm an. Durch diverse Aktionen können die Daten dann bearbeitet werden. Zu diesen Aktionen kann das Einfügen, Löschen und Kopieren gehören.
Hier angesprochene Editoren: vim, ed, sed und Emacs.
Einwegfunktion Eine Einwegfunktion ist eine mathematische Funktion, die im Sinne der Komplexitätstheorie schwer“ umzukehren ist.
Es ist nicht bekannt, ob es Funktionen gibt, die die Einweg-Bedingungen erfüllen.
In der Praxis gibt es Funktionen, die die Anforderungen an eine Einwegfunktion bislang ausreichend erfüllen.
Ein Beispiel für eine solche Funktion ist die Multiplikation von zwei großen Primzahlen, da man annimmt, dass eine Primfaktorzerlegung ein „schwieriges“ Problem darstellt. Ein weiteres Beispiel ist die modulare Exponentiation mit ihrer Inversen, dem diskreten Logarithmus.
Einwegfunktionen werden in asymmetrischen Verschlüsselungsverfahren verwendet, wie zum Beispiel RSA.
Nutzt man eine Einwegfunktion zur Verschlüsselung spricht man auch von einer Einwegverschlüsselung, d.h. der verschlüsselte Text kann kaum mehr entschlüsselt werden, z.B. Passwort.
Einweg-Hash-Funktionen sind Einwegfunktionen, die einen beliebig langen Klartext auf einen Hash-Wert fester Länge abbilden.
(siehe in Asymmetrische Verfahren)
EISA Die Extended Industry Standard Architecture ist ein Standardbus der den ISA-Bus auf 32 Bit erweitert. Außerdem fügt er die Möglichkeit hinzu, den Bus zwischen mehreren CPUs zu teilen.
(siehe USB-Grundlagen)
ELF Das "Executable and Linking Format" beschreibt das Standard-Binärformat ausführbarer Programme unter vielen auf UNIX basierenden Betriebssystemen wie beispielsweise Linux.
Besonderheiten dieses Formats sind unter anderem das dynamische Linken und Laden, die problemlose Kontrolle von bereits laufenden Programmen und die einfache Möglichkeit dynamische Bibliotheken zu erzeugen. Dabei ist die Repräsentation der Kontrolldaten im Gegensatz zu anderen proprietären Formaten in einer ELF-Datei stets plattformunabhängig.
(siehe C Unix/Linux: Vorbemerkungen)
Emacs Emacs ist ein ursprünglich von Richard Stallman entwickelter Texteditor, welcher durch seine Programmierschnittstelle in der Programmiersprache LISP mit beliebigen Erweiterungen ausgestattet werden kann.
Emacs ist als Freie Software unter der GNU General Public License (GPL) erhältlich und läuft auf den meisten heute üblichen Betriebssystemen.
(siehe )
Enigma Die ENIGMA Maschine ist eine Rotor-Schlüsselmaschine, die im Zweiten Weltkrieg im Nachrichtenverkehr des deutschen Militärs verwendet wurde. Das Wort „Enigma“kommt aus dem Griechischen und bedeutet Rätsel.
(siehe Symmetrische Verfahren)
Ethernet
ist eine rahmenbasierte Computer-Vernetzungstechnologie für lokale Netze. Sie definiert Kabeltypen und Signalisierung für die Bitübertragungsschicht (physische Schicht) sowie Paketformate und Protokolle für die Medienzugriffskontrolle (Media Access Control, MAC).
Exokernel Ein Exokernel, auch als vertikal strukturiertes Betriebssystem bezeichnet, ist eine Art von Kernel und damit der zentrale Bestandteil eines Betriebssystems. Seine Hauptfunktion besteht darin, Ressourcenkonflikte zu verhindern und Zugriffsrechte zu prüfen.
Das Konzept eines Exokernels existiert seit 1994, wurde allerdings (bis 2005) nur vom MIT für mehrere Systeme eingesetzt, darunter ExOs.
(siehe im Tanenbaum)
ext2 Das ext2 oder auch second extended filesytem war viele Jahre lang das Standarddateisystem des Linux-Betriebssystems und ist immer noch weit verbreitet. Es wurde ursprünglich 1993 von Rémy Card entwickelt.
ext2 teilt viele seiner Eigenschaften mit traditionellen Unix-Filesystemen, z. B. das Konzept der Blöcke, Inodes und Verzeichnisse, enthält aber auch eine Reihe von Verbesserungen.
(siehe Dateisysteme)
ext3 Das ext3 (third extended filesystem) ist ein Journalingdateisystem, das für Linux entwickelt wurde. Bei vielen Linux-Distributionen ist es das Standard-Dateisystem.
Die Kombination von ext2 mit der Journal-Erweiterung wird als ext3 bezeichnet. Dabei ändert sich das Datenformat des Datenträgers bei der Verwendung eines Journals nicht. Die Daten können deshalb auch mit einem ext2-Dateisystemtreiber gelesen werden. Das Journal ist eine reguläre Datei, in die die Metadaten (optional auch die Nutzdaten) geschrieben werden, bevor sie auf das tatsächliche Dateisystem geschrieben werden. Aus einem ext2- kann man daher ein ext3-Dateisystem machen, ohne irgendwelche Daten konvertieren zu müssen.
(siehe Dateisysteme)
f:
Fabric Als Fabric (engl. „Gewebe“) bezeichnet man in Computernetzwerken im Gegensatz zu einer einfachen Punkt-zu-Punkt-Verbindung ein Netzwerk von Leitungen, Routern und Switches, das eine gewisse Redundanz und Quervernetzung besitzt und darauf ausgelegt ist input und output mit hohem Durchsatz, hoher Bandbreite und hoher Ausfallsicherheit zu gewährleisten.
( siehe etwa in Fibre Channel )
FAT File Allocation Table, wurde von Seattle Computer Products als Dateisystem für dessen Betriebssystem QDOS, dem direkten Vorgänger von MS-DOS, entwickelt.
Die FAT ist eine verkettete Liste in einem Speicherbereich einer Partition, in dem Informationen zu jedem Cluster (Zuordnungseinheit) der Partition stehen.
( siehe Dateisysteme )
FDDI Das Fiber Distributed Data Interface (FDDI) ist eine Ende der 80er Jahre entwickelte 100 MBit/s standardisierte Netzwerkarchitektur für lokale Netzwerke (ANSI Standard X3T9.5). Als Medium werden Glasfaserkabel verwendet, ein doppelter, gegenläufiger Ring mit Token-Zugriffsmechanismus. 1994 wurde der FDDI-Standard erweitert und die Übertragung auch über geschirmte (STP) und ungeschirmte (UTP Typ 5) verdrillte Kupferleitungen standardisiert (CDDI, C für Copper).
Fibre Channel Fibre Channel ist ein Standardprotokoll aus dem Bereich der Speichernetzwerke. Fibrechannel ist für serielle, kontinuierliche Hochgeschwindigkeitsübertragung großer Datenmengen konzipiert worden. Viele Storage Area Networks (SAN) basieren heute auf der Implementierung des Fibre-Channel-Standards. Die erreichten Bandbreiten liegen heute bei 4 Gb/s (4GFC), was im Vollduplex-Betrieb für Datentransferraten von 800 MB/s ausreicht.
( siehe Fibre Channel )
FIFO First In-First Out bezeichnet jegliche Verfahren der Speicherung, bei denen diejenigen Elemente, die zuerst gespeichert wurden, auch zuerst wieder aus dem Speicher entnommen werden. Das gegenteilige Prinzip wird als LIFO bezeichnet.
In UNIX/Linux bezeichnet FIFO einen gepufferten unidirektionalen Datenstrom zwischen zwei unabhängigen Prozessen. Dem Puffer (im Kernel) wird bei open (im Unterschied zur Pipe) der Name einer Datei (special File) zugeordnet.
(siehe FIFO )
Firefox Mozilla Firefox ist ein auf Mozilla basierender freier Webbrowser,
( siehe Firefox )
Firewall Sicherheitsgateway für Netzwerkübergänge.
Besteht aus Software- und Hardwarekomponenten, die den Zugriff zwischen verschiedenen Rechnernetzen beschränken, um ein Sicherheitskonzept umzusetzen.
Hardwarekomponenten einer Firewall sind Rechner mit Netzwerkschnittstellen wie Router oder Hosts; Softwarekomponenten sind beispielsweise Paketfilter oder Proxyserver. Ein häufiger Einsatzzweck einer Firewall besteht darin, den Datenverkehr zwischen einem zu schützenden lokalen Netzwerk (LAN) und dem Internet zu kontrollieren.
( siehe Firewall )
FLAC Free Lossless Audio Codec, zu Deutsch Freier verlustfreier Audio-Kodierer-Dekodierer, ist ein verlustfreier Audio-Codec, der im Rahmen der Xiph.Org Foundation entwickelt wird. Er ist frei verfügbar und in seiner Nutzung nicht durch Softwarepatente beschränkt.
( siehe in Audioformate )
Flynnsche
_Klassifikation
Die Flynnsche Klassifikation (auch Flynnsche Taxonomy genannt) ist eine Unterteilung von Rechnerarchitekturen, welche 1966 von Michael J. Flynn vorgeschlagen wurde. Die Architekturen werden unterteilt nach der Anzahl der parallelen Befehlsströme (Instruction Streams) und der Datenströme (Data Streams).
( siehe in Hardwarekonzepte )
Forrest
(Apache)
Apache Forrest ist ein Web-Publishing Framework basierend auf Apache Cocoon.
Basierend auf Standards wie XML und HTML, kann mit Forrest aus verschiedenen Quelldokumenten (z.B. XML, OpenOffice) eine einheitliche Ausgabe (z.B. in HTML und PDF) erzeugt werden.
(siehe Forrest)
FQDN Ein Fully Qualified Domain-Name (FQDN) dient der eindeutigen Bestimmung eines Knotens im Namensraum des hierarchisch aufgebauten DNS.
(siehe Domain Name System - DNS)
Framework Wörtlich übersetzt bedeutet Framework (Programm-)Gerüst, Rahmen oder Skelett. Darin wird ausgedrückt, dass ein Framework in der Regel eine Anwendungsarchitektur vorgibt. Dabei findet eine Umkehrung der Kontrolle statt: Der Programmierer registriert konkrete Implementierungen, die dann durch das Framework gesteuert und benutzt werden, statt – wie bei einer Klassenbibliothek – lediglich Klassen und Funktionen zu benutzen. Wird das Registrieren der konkreten Klassen nicht fest im Programmcode verankert, sondern wird „von außen“ konfiguriert, so spricht man auch von Dependency Injection.
( siehe in )
FreeBSD FreeBSD ist ein Open-Source-Betriebssystem aus der BSD-Familie und gehört damit zu den Unix-Derivaten.
( siehe in bsinfos )
FSF Free Software Foundation, Organisation zur Förderung freier Software
( siehe Geschichtliche Entwicklung und Einordnung der UNIX Betriebssysteme )
fstab Unter unixartigen Betriebssystemen existiert eine Datei /etc/fstab, die eine Liste aller zu mountenden Dateisysteme enthält. Die verwendbaren Optionen unterscheiden sich oft je nach Plattform, Dateisystem und Alter des Betriebssystems.
( siehe in Aufbau und Nutzung der /etc/fstab )
FTP File Transfer Protocol, da unverschlüsselt sehr unsicher, meist nicht mehr bereitgestellt, Ablösung durch sftp oder einfach durch scp.
Verbesserte FTP-Server sind WU-FTPD der Washington University, ProFTPD als Nachfolger und vsftpd der Very Secure FTP Daemon.
(siehe FTP )
g:
Gateway Ein Gateway (deutsch auch Protokollumsetzer) erlaubt es Netzwerken, die auf völlig unterschiedlichen Protokollen basieren, miteinander zu kommunizieren.
Zu diesem Zweck nimmt ein Gateway eine Protokollumsetzung vor. Dem Gateway ist dabei alles erlaubt, was zur Konvertierung der Daten notwendig ist, auch das Weglassen von Informationen, wenn diese im Zielnetz nicht transportiert werden können.
( siehe etwa in Verständigungsprobleme )
gif GIF für Graphics Interchange Format ist ein Grafikformat mit guter verlustfreier Komprimierung für Bilder mit geringer Farbtiefe (bis zu 256 verschiedene Farben pro Einzelbild).
Ablösung durch png.
(siehe Grafikformate )
GIMP GNU Image Manipulation Program, st ein Bildbearbeitungsprogramm, das als Freie Software unter der GNU General Public Licence (GPL) veröffentlicht wird.
Der Schwerpunkt der Software liegt insgesamt eher bei der intensiven Bearbeitung einzelner Bilder, wofür vielfältige Effekte zur Verfügung stehen. GIMP ist neben Linux, OpenOffice und Firefox eines der bekanntesten Open-Source-Programme.
(siehe Bildbearbeitung mit GIMP )
glibc glibc, die GNU C-Bibliothek, ist eine freie Implementierung der Standard C Library, die vom GNU-Projekt zusammen mit der GNU Compiler Collection entwickelt wird.
Zusätzlich zu den von den C-Standards geforderten Funktionen bietet sie auch eine Reihe von (nicht standardisierten) Erweiterungen und Performance-Verbesserungen.
Eines der Designziele der glibc ist Portabilität, daher ist sie auch für eine Reihe von Betriebssystemen verfügbar. Einige Betriebssysteme, darunter GNU und GNU/Linux, benutzen die glibc als ihre offizielle Standard-C-Bibliothek.
(siehe Arbeiten mit dynamischen Bibliotheken )
GNOME GNOME (ein Akronym für GNU Network Object Model Environment) ist eine Desktop-Umgebung für Unix- und Unix-ähnliche Systeme, die unter den freien Lizenzen GPL und LGPL veröffentlicht wird. GNOME ist Teil des GNU-Projekts.
GNOME ist die GNU-Alternative zu KDE und steht auf allen Linux-Systemen zur Verfügung.
(siehe Vorstellung GNOME und KDE, Studentischer Vortrag ai95 )
GNU
 gettext
GNU gettext ist die GNU-Internationalisierungsbibliothek. Normalerweise wird sie zur Entwicklung von mehrsprachigen Programmen genutzt.
(siehe Studentischer Vortrag )
GNU
 _Hurd
Bedeutung von Hurd: Herde Unix ersetzender Dienste. Es ist das Betriebssystem des GNU-Projektes. Es baut auf einen Microkernel auf, ist POSIX-kompatibel und ein Multiserverbetriebssystem.
GNU Hurd wurde entworfen, um dem Benutzer weitestgehende Freiheit zu gewähren, ohne die Sicherheit des Gesamtsystems oder anderer Benutzer zu gefährden. Dies wird erreicht, indem Gerätetreiber, Dateisysteme, Netzwerkprotokolle und Ähnliches aus dem privilegierten Adressraum des Kernels herausgenommen werden und als normale Benutzerprozesse laufen, sodass sie (theoretisch) keinen Schaden am Gesamtsystem anrichten können.
Eine analoges Ziel hat auch Tanenbaums Minix.
( siehe Vorträge Betriebssystem GNU/Hurd und Hurd - Ideen und Konzepte eines mikrokernelbasierten Multi-Server-Betriebssystems )
GNU
  - Projekt
GNU is not Unix, ursprüngliches Ziel ein freies Betriebssystem, dafür Gründung der Free Software Foundation und Entwicklung der GNU General Public License (GPL), einer Lizenz für freie Software. Das ursprüngliches Ziel wurde von Linux überholt. Das Projekt liefert aber das gesamte Systemumfeld von Linux.
( siehe Geschichtliche Entwicklung und Einordnung der UNIX Betriebssysteme )
GnuTLS GnuTLS (GNU Transport Layer Security Library) ist eine OpenSource-Implementation von SSL- und TLS-Protokollen zum Aufbau von verschlüsselten Netzwerkverbindungen.
GnuTLS bietet einen ähnlichen Funktionsumfang wie OpenSSL, ist aber unter GPL bzw. LGPL lizenziert und kann damit im Gegensatz zu OpenSSL auch auf Systemen, bei denen OpenSSL nicht zum normalen Distributionsumfang gehört, ohne weiteres in GPL-lizenzierte Software wie GNOME, Exim, Lynx u.ä. eingebunden werden.
( siehe in Kurze Einführung in TLS (SSL, OpenSSL, GnuTLS) )
Google Google ist die Internet-Suchmaschine der Firma Google Inc. mit Sitz in Mountain View (USA). Die Firma wurde am 7. September 1998 gegründet.
Google bietet eine Vielzahl von größtenteils werbefinanzierten kostenlosen Dienstleistungen im WWW an.
( siehe in Beispiele für Informationsdienste im Internet) )
GPL GNU General Public License, Lizenz für die Lizenzierung freier Software.
( siehe Deutsche Übersetzung )
grep grep ist ein wichtiges Programm unter Unix und verwandten Derivaten und dient der Textsuche und Filterung in Dateien von Computern. Der Begriff steht für get regular expression also hole regulären Ausdruck bzw. General Regular Expression Processor also Allgemeiner Prozessor für reguläre Ausdrücke.
( siehe grep und reguläre Ausdrücke )
Greylisting Der Begriff Graue Liste bzw. Greylisting bezeichnet eine Form der Spam-Bekämpfung bei E-Mails, bei dem die erste E-Mail von unbekannten Absendern temporär abgewiesen und erst nach einem zweiten Zustellversuch angenommen wird.
( siehe Postfix: Externe Message Transfer Restrictions )
GRUB ein Akronym für GRand Unified Bootloader, ist ein freier Bootloader, der oft auf Rechnern eingesetzt wird, auf denen das Betriebssystem Unix oder ein Unix-Derivat läuft.
GRUB wurde innerhalb des GNU-Hurd-Projektes als Bootloader entwickelt und wird unter der GPL vertrieben. Aufgrund seiner höheren Flexibilität verdrängte GRUB in vielen Linux-Distributionen den traditionellen Bootloader LILO (Linux-Loader).
Derzeit wird GRUB komplett überarbeitet, die neue Version wird GRUB 2 heißen, die alten Versionen 0.9x GRUB Legacy.
( siehe Arbeiten mit Bootmanagern LILO und GRUB )
GUI Graphical User Interface, eine grafische Benutzeroberfläche ist eine Softwarekomponente, die einem Computerbenutzer die Interaktion mit der Maschine über grafische, metapherhafte Elemente (Arbeitsplatz, Symbole, Papierkorb, Menü) unter Verwendung eines Zeigegerätes (wie einer Maus) erlaubt.
( siehe Graphische Bedienoberflächen in UNIX - Systemen )
gzip gzip ist allgemein die Kurzform für GNU zip. gzip ist ein Kompressionsprogramm, das praktisch für alle Computerbetriebssysteme verfügbar ist. Es bietet einen guten Kompressionsgrad und ist frei von patentierten Algorithmen. Es ist außerdem unter den Bedingungen der GPL auch im Quelltext erhältlich.
( siehe Komprimieren von Daten )
h:
Happened
 -Before
Die Happened-Before-Relation ist wichtig um die Kausalordnung von Ereignissen in asynchronen verteilten Systemen zu bestimmen. Sie wurde von Leslie Lamport formuliert. Die Happened-Before-Relation wird im Allgemeinen durch eine logische Uhr implementiert. Umgekehrt definiert die Happened-Before-Relation die Uhrenbedingung für diese logische Uhr.
( siehe in Uhrensynchronisation )
Hardware
 -Uhr
Eine Hardware-Uhr ist ein Chip, der im wesentlichen wie eine Quarzuhr einen Zähler und einen Taktgeber enthält. Der Zähler wird bei jedem Takt des Frequenzgebers erhöht. Damit die Uhr nicht stehen bleibt, wenn das Gerät ausgeschaltet wird, ist im Gerät ein Energiespeicher untergebracht. Bei PCs ist dies meist eine Lithiumzelle (3 V) auf der Hauptplatine (main board).
Häufig steht der Begriff auch für Echtzeituhr - Real Time Clock ( RTC ).
Im Unterschied zur Hardware-Uhr wird bei der Software-Uhr der Zähler im Betriebssystem geführt.
( siehe in Zeit - Einführung )
Harvard
 -Architektur
Die Harvard-Architektur bezeichnet in der Informatik ein Schaltungskonzept zur Realisierung besonders schneller CPUs und Signalprozessoren. Der Befehlsspeicher ist physisch vom Datenspeicher getrennt. Der Vorteil dieser Architektur besteht darin, dass Befehle und die zugehörigen Daten in einem einzigen Taktzyklus in das entsprechende Rechenwerk geladen werden können. Bei einer klassischen Von-Neumann-Architektur sind hierzu mindestens zwei aufeinander folgende Taktzyklen notwendig.
( siehe Kontext eines C-Programmes )
Hash
  - Funktion
Eine Hash-Funktion bzw. Streuwertfunktion ist eine Funktion, die zu einer Eingabe aus einer (üblicherweise) großen Quellmenge eine Ausgabe aus einer (im Allgemeinen) kleineren Zielmenge (die Hashwerte, meist eine Teilmenge der natürlichen Zahlen) erzeugt.
Der Name „Hash-Funktion“ stammt vom englischen Wort „to hash“, das sich als „zerhacken“ übersetzen lässt. Speziell in der Informatik verwendet man auch die Bezeichnung Hash-Algorithmus, da die Berechnung von Funktionen mittels Algorithmen durchgeführt wird.
( siehe Kryptografische Hashfunktionen )
Hash
  - Tabelle
In der Informatik bezeichnet man als Hashtabelle eine spezielle Indexstruktur. Hashtabellen eignen sich also vor allem dazu, Datenelemente in einer großen Datenmenge aufzufinden. Hashtabellen stehen dabei in Konkurrenz zu Baumstrukturen die ebenfalls als Indexstruktur dienen können. Beim Einsatz einer Hashtabelle zur Suche in Datenmengen spricht man auch vom Hashverfahren.
( siehe Hash-Tabellen in der bash )
Hauptspeicher Der Hauptspeicher oder Arbeitsspeicher ist in der Informationstechnik der Speicher eines Computers, in dem Datenobjekte, also Programme und die von diesen in Mikroprozessoren zu verarbeitenden Nutzdaten, abgelegt und zu einem späteren Zeitpunkt (unverändert) abgerufen werden können.
Der Hauptspeicher des Computers ist ein durch Adressen (in Tabellenform) strukturierter Bereich, welcher Binärwörter fester Größe aufnehmen kann. Der Hauptspeicher moderner Computer ist flüchtig, d. h. dass alle Daten nach dem Abschalten der Energieversorgung verloren gehen.
( siehe HS-Verwaltung )
Heartbeat Unter Heartbeat versteht man eine dedizierte Netzwerkverbindung zwischen 2 (oder mehr) Clusternodes. Über diese Verbindung benachrichtigen sich die beiden Clusternodes gegenseitig, ob ihr jeweiliges Gegenstück noch betriebsbereit ist und seine Aufgaben noch erfüllen kann, also "am Leben" ist. Daher der Begriff "Heartbeat" (Herzschlag).
Wenn der "Heartbeat" fehlt, geht der "überlebende" Clusternode davon aus, dass sein Pendant nicht mehr verfügbar ist und übernimmt dessen Aufgaben.
( siehe in Virtualisierung und Hochverfügbarkeit I, Projektgruppe )
Hochverfügbar
-keit
Der Begriff Hochverfügbarkeit wird im Umfeld hochverfügbarer Computersysteme verwendet. Er bezeichnet ein hohes Maß an Verfügbarkeit eines Computersystems.
Ein System wird als verfügbar bezeichnet, wenn es in der Lage ist, die Aufgaben zu erfüllen, für die es vorgesehen ist. Als Verfügbarkeit wird die Wahrscheinlichkeit, dass ein System innerhalb eines spezifizierten Zeitraums funktionstüchtig (verfügbar) ist, bezeichnet.
( siehe in Virtualisierung und Hochverfügbarkeit I, Projektgruppe )
Horde Horde ist ein in <